Worum ging es?

[feature icon=“question-circle“ title=“Was war los am BAMF?“ color=“2″]Jeder Geflüchtete, der einen Asylantrag stellen möchte, muss zum BAMF. Mitte August 2015, als das Wetter extrem heiß wurde, verschlechterte sich die Wartesituation für die Geflüchteten dramatisch. Vor Ort gibt es keine Infrastruktur: Weder gibt es genügend Warteraum, noch Verpflegung oder auch nur ausreichend sanitäre Anlagen. Für geschätzt bis zu 3000 Menschen pro Woche. Den meisten der Wartenden ist nicht gesagt worden, dass sie dort Wartezeiten von 4 Stunden oder mehr erwarten.[/feature][feature icon=“users“ title=“Wer waren die Helfer?“ color=“1″]Wir waren eine ständig wachsende Gruppe ehrenamtlicher Helfer, die sich selbst organisiert haben, um den wartenden Geflüchteten vor dem BAMF Askanierring über die Wartezeit zu helfen. Mehr als 130 Aktive haben in den 28 Wochen unserer aktiven Phase am BAMF direkt ausgeholfen.[/feature][feature icon=“info-circle“ title=“Was haben wir da gemacht?“ color=“3″]Ab Mitte August 2015 konnten wir in einem bereitgestellten Wartecontainer mit Duldung des BAMF dafür sorgen, dass die Wartenden mit Getränken, Nahrungsmitteln und den nötigsten Hygieneartikeln (z.B. Windeln oder Damenhygiene) ausgestattet wurden. Wir organisierten außerdem eine Kinderbetreuung, sammelten auf dem Gelände Müll ein und hielten die eine oder andere Hand von Menschen, die schon einmal zu viel gewartet haben in den letzten Monaten. Ab November 2015 konnten wir unser Angebot erweitern auf warme Getränke.[/feature][feature icon=“minus-circle“ title=“Warum arbeiten wir nicht mehr am BAMF?“ color=“4″]Nach langem hin und her, unzähligen Ankündigungen seit November 2015 hat das BAMF Mitte Februar 2016 endlich eine Außenstelle in der Badenschen Straße, unweit des LaGeSo-Standorts Bundesallee, in Betrieb genommen. Somit hat sich die Anzahl der Wartenden vor dem BAMF Askanierring auf weniger als 50 Menschen am Tag verringert, die kürzere Wartezeiten haben und so wenig Versorgungsbedarf, dass unsere Arbeit nicht mehr notwendig ist. Am 26. Febrauar 2016, 28 Wochen nach unserem Start, haben wir unsere Arbeit am BAMF für beendet erklärt.[/feature][feature icon=“signal“ title=“Macht das nicht …“ color=“5″]… der Staat, das Rote Kreuz oder eine sonstige professionelle Institution? Leider nicht. BAMF und Bezirk unterstützen die ehrenamtlichen Helfer, indem sie die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen, die Sachspenden kommen von z. B. Privatleuten, Kirchengemeinden, Bäckereien und unserem Partner Evang. Johannesstift, der warme Getränke sponsert. [/feature]